Dr. Veronica Carstens

Martin Panteleev erlebte ich als Virtuose und Dirigent seines eigenen Orchesters. Jedes Mal war es die gleiche Überraschung:

Er beherrscht die Geige in einer Vollkommenheit, die m. E. einzigartig ist.
Dabei ist nicht in erster Linie die Perfektion und Leichtigkeit seines Spiels das Ungewöhnlichste, sondern der seelenvolle Ausdruck, die hohe Musikalität und Glut seines Spiels.
Er reißt seine Mitspieler mit sich - ob sie nun als Quartett oder Quintett fungieren oder als sein eigenes Orchester.
Alle Zuhörer stimmen darin überein, dass sie zwar wohl bekannte Melodien gehört haben, dass diese aber ein anderes Gesicht bekommen haben, eine größere Klangfülle, größere Lebendigkeit. Und alles zusammen erfüllt den Zuhörer so, als ob er gerade einer Geburtsstunde neuester und großartiger - einfach hinreißender Musik beigewohnt habe.
Bei dem letzten Konzert in der Bonner Beethovenhalle, wo 1600 Menschen versammelt waren, kam es zu einem weiteren Höhepunkt: Martin Panteleev spielte das Violinkonzert von Max Bruch, was wahrlich nicht leicht zu nennen ist. Gleichzeitig brachte er das Kunststück zustande, das Orchester in den  längeren Pausen (für die Violine) mit größte Temperament und mitreißender   Kraft zu dirigieren.  Die Hörer waren wie elektrisiert. Kinder fingen an zu dirigieren, weil die Energie, die um Raum    schwebte, sie dazu trieb- und sie strahlten vor Glück und Seeligkeit.
Dabei waren die äußeren Umstände nicht gerade leicht gewesen. Denn der Pianist aus den USA  hatte einige Stunden vorher abgesagt,so dass das Programm geändert werden musste. Sowohl  Martin Panteleev sprang ein mit dem besagten Violinkonzert und die Pianistin, Lida Kantscheva  sprang ein mit dem Klavierkonzert von Robert Schumann.
Als Zugabe erlebten wir eine wundervolle Konzertrhapsodie von Ravel für Violine und Klavier.
Am Ende "tobte" das Publikum. Das Klatschen hörte einfach nicht auf und alle gingen wir heim  in dem glücklichen Gefühl, eine ganze große Stunde der Musik erlebt zu haben, von der ich bei  meinen Dankesworten sagte: Dies war nicht nur eines der ganz großen Ereignisse in unserem  Land, sondern ich möchte sagen, eines der größten musikalischen Ereignisse in Europa, was  durch den brausenden Beifall erwidert wurde, sozusagen als Dank an die Künstler und ihr großes  Musikgeschenk.
So möchte ich wünschen, dass Martin Panteleev in vielen Konzerten auch weiterhin die  Menschen so glücklich machen kann, wie in der Beethovenhalle von Bonn.Jeder sagte  dort:"Diesen Abend werde ich meinen Lebtag nicht vergessen".
Als ich fünf Tage später einen Studienfreund, der extra aus München angereist war, anrief,um zu  hören, ob er,der zwar Arzt, aber ebenso intensiv auch Musiker ist, das gleiche Urteil über die  Künstler hätte, sagte er:" Es sind zwar fünf Tage seither vergangen, aber meine Frau und ich sind  noch nicht in Bayern angekommen. Unsere Seele ist noch immer in der Beethovenhalle von  Bonn".
Meckenheim, im Juni 2003
Dr. Veronica Carstens
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o. Univ.Prof.Dr.Dieter Flury


Ich wurde im Mai 2008 zu einem Konzert mit dem Philharmonischen Orchester in Sofia
eingeladen und lernte dort den Dirigenten Martin Panteleev kennen. Ich erlebte ihn als
Partner in zwei solistischen Werken von Busoni und Mozart. Nach der Pause hörte ich die
Erste Brahms unter seiner Leitung.
Von Anfang an war für mich seine ausgeprägte, intellektuell wie emotional fundierte
Musikalität spürbar. Martin Panteleev gelingt es, über seine Körpersprache diese Qualitäten
auf das Orchester zu übertragen. Er beeindruckte mich durch die Selbstverständlichkeit
seines Dirigats, das viel mehr Erfahrung zeigte, als ich bei einem Dirigenten seines Alters
erwartet hätte.
Ich besuchte ihn wieder im März 2009 und lernte bei seinem Festival in Barth den von der
Geige aus leitenden Musiker Martin Panteleev kennen. Die Fantasie und die Farben, die er
seiner Geige entlockt, die kann er auch dem Orchester suggerieren. Seine musikalische
Fantasie hat ein sehr tiefes handwerkliches Fundament, wie man es nicht so oft antrifft. Es
sind ihm nächste erfolgreiche Schritte für seine Karriere zu wünschen.


Wien, im Mai 2009

Dr.Dieter Flury

Wiener Philharmoniker

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Henk Rubingh - Royal Concertgebouw Orchestra

Im vergangenen Monat hatte ich als Konzertmeister des Concertgebouw Kammerorchesters Amsterdam die große Freude zum ersten mal mit dem Dirigenten Martin Panteleev zusammen arbeiten zu dürfen. Es war für mich und meine Kollegen eine sehr angenehme Überraschung einen Künstler zu erleben, mit außergewöhnlich große und energische Musikalität, aber der sich außerdem reichlich begleitet von puren stilistischen Kenntnisse. Die programmierten Werke von Haydn, Mozart, Schubert und Elgar waren unter seine Leitung ein überragender künstlerischer Erfolg. In meine 25-jährige Laufbahn bei dem Königliches Concertgebouw Orchesters in Amsterdam habe ich nur selten hatte so eine positive und professionellfreudige Erfahrung als mit Maestro Martin Panteleev.

 

Amsterdam,  April 2009

 

Henk Rubingh

Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam

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Alban Gerhardt

Seit über 10 Jahren kenne ich Martin Panteleev und verfolge seine beeindruckende Entwicklung als kompletter Musiker (Viloinist, Komponist, Dirigent).

Im Jahr 2009 hatte ich das Vergnügen ihn als Dirigent der Sofia Philharmoniker zu erleben. Unsere musikalische Kooperation in Dvorak's Cellokonzert war äußerst intensiv und inspirierend, seine Fähigkeiten als sensibler Begleiter aber auch hervorragenden Orchestermotivator stehen außer Zweifel. Seine Interpretation von "Petruschka" nach der Pause überzeugte auf ganzer Linie mit rhythmische Perfektion und wunderbare dynamische Kontraste.

 

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Berliner Symphoniker

Der Dirigent Martin Panteleev hat die Berliner Symphoniker in mehreren Abonnementkonzerten in der Philharmonie Berlin und auf Konzertgastspielen und Tourneen dirigiert. Die Probenarbeit gestaltete sich immer sehr effektiv und er konnte seine künstlerischen Vorstellungen den Musikern des Orchesters vermitteln, sodass es schon in der Probenarbeit zu großen künstlerischen Höhepunkten kam. Die Arbeit mit den jeweiligen Solisten der Konzerte war geprägt von großem Einfühlungsvermögen und mühelosem Umsetzen des künstlerischen Anspruchs. Das klassische Repertoire, das er mit den Berliner Symphonikern zur Aufführung brachte, beherrscht Maestro Panteleev in all seinen Facetten. Die Abonnementkonzerte in Berlin und die Gastspiele in Deutschland, Italien und Spanien waren von großem künstlerischen Erfolg und die Resonanz beim Publikum war enthusiastisch. Aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Orchester wurde Herr Panteleev erneut zu einem Konzert in der Philharmonie Berlin mit den Berliner Symphonikern verpflichtet.

 

Jochen Thärichen

Intendant der Berliner Symphoniker

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